Anleitung: Survival Bogen bauen

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Sie wollten schon immer einmal wissen, wie man einen Bogen baut? Dann sind Sie hier genau richtig.
Es handelt sich hierbei um einen Survival Bogen, denn Sie schnell einsatzbereit machen können und der auch zuverlässig ist.
Hierfür brauchen Sie nicht sonderlich viel, um einen solchen zusammenzuschustern. Lediglich Messer, Nylon oder eine Sehne werden gebraucht.

Passen Sie auf sich auf!

Es ist üblich Holz für den Gebrauch vorher 1 Jahr zu lagern, wodurch Bögen beim Gebrauch von erst dann getrockneten Holz, eher durchbrechen.
Daher sollten Sie sehr vorsichtig beim Basteln sein, da Sie sich sonst noch verletzen könnten.
Haben Sie kein gutes Gefühl bei der Sache, dann bauen Sie sich einen neuen Pfeilbogen, ansonsten kann dieser aufplatzen und die Splitter landen noch in Ihrem Gesicht.
Zudem sollten Sie niemals ohne Pfeile den Bogen spannen, denn sonst kann der Bogen genauso zerbersten.

Suchen Sie sich die richtigen Holzsorten aus!

Bögen können aus unterschiedlichem Holz bestehen. Diverse Holzarten sind hierfür geeignet, wie zum Beispiel Eiche, Buche oder Ahorn.
Sorgen Sie dafür, dass der Ast weder Knoten noch Vergabelungen aufweist und mindestens 1,5 m lang ist.

Schauen Sie was das Holz leisten kann

Finden Sie heraus, wie es mit der Biegerichtung vom Holz aussieht, wofür Sie einfach Druck ausüben und dann sehen können, wohin sich der Stock beult.
Ändern Sie an der Außenseite jedoch nichts, da darauf starke Kräfte beim Spannen des Pfeilbogen wirken.
Gehen Sie also nicht nur nach Schönheit, sondern auch nach dem Holz an sich. Sonst können sich einige Stellen als Schwachpunkte herausstellen.
Schnitzen Sie also den Bogen weiter, bis Sie eine Sehne anbringen können.

Kerben anbringen nicht vergessen

Die Kerben sollten genauso wenig an der Außenseite angebracht werden, sondern viel eher an den Seiten.
Der Handgriff sowie die Bogenspitze üben am meisten Druck bei den Sehnen aus.

Erstellen Sie eine homogene Krümmung

Wenn Sie die Sehne gespannt und den Bogen gekrümmt haben, haben Sie es schon fast geschafft.
Seien Sie jedoch nicht allzu hastig, da dort auch der Ast sehr leicht zerbrechen kann.
Suchen Sie sich also einen Ast, an dem Sie den Bogen aufhängen können.
Dafür legen Sie Ihren Handgriff auf den jeweiligen Ast und ziehen die Sehne hierfür ganz leicht nach unten.
Biegen sich die Wurfarme homogen, dann sind Sie schon einen Schritt weiter.
Sollte dies nicht der Fall sein, dann tragen Sie das Material Stück für Stück ab.
Geschafft haben Sie es erst dann, wenn Sie Ihren Bogen mit zwei gleichstarken Wurfarmen so weit aufspannen können, dass die Länge der Distanz von Deiner Handfläche des ausgestreckten Armes bis zum Kinn entspricht

Ermitteln Sie das Zuggewicht

Wenn Sie das Zuggewicht ermitteln wollen, dann reicht schon eine Badezimmerwaage sowie ein kleiner Balken aus.
Stellen Sie den Balken hierfür auf die Waage, legen den Handgriff mit dem Boden darauf und ziehen an der Sehne.
Haben Sie jene Auszugsweite erreicht, die Sie haben wollen, können Sie dies alles von der Waage ablesen.

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